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Thema:
zu früh gesetztes Implantat?
Anzahl der Beiträge: 1

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erstellt: 03.04.2025 - 08:45

JS aus Bayern

Liebes Team vom Patientenforum, 

vor Rund 10 Wochen habe ich im Unterkiefer eine Zahnextraktion gehabt. Es sollte daraufhin ein Implantat gesetzt werden. 

Kurz vor dem Termin rief ich bereits in der Praxis an, um meine Bedenken bzgl. des Termins mitzuteilen, da ich nach wie vor Schmerzen im Kieferknochen sowie sehr Druckempfindlich war. 

Mir wurde dann mitgeteilt, dass ich den Termin trotzdem wahrnehmen soll und man schaut, ob das Setzen des Implantates sinn macht. 

Röntgenaufnahmen wurden gemacht und ich teilte abermals meine Bedenken mit. Der behandelte Arzt sah sich kurz die Aufnahmen an und meinte, die Schmerzen würden eventuell durch das Provisiorium verursacht werden, ich solle mir keine Gedanken machen. 

Ich vertraute darauf und unterzog mich der geplanten OP. Während der OP stellte man dann fest, dass sich nicht Knochen, sondern vermehrt Bindegewebe an der Stelle gebildet hatte und ein Setzen des Implantates nicht möglich wäre. Es wurde dann ein Knochenaufbau gemacht und die Wunde verschlossen. Das Implantat solle dann frühestens in 3 Monaten gesetzt werden. 

Nun stellt sich mir die Frage, ob diese weitere OP hätte damit vermieden werden können, dass ich, wie von mir gewünscht, das setzen des Implantates verschoben hätte. 

Auch die Frage der Mehrkosten treibt mich um, die eventuell nicht entstanden wären. 

Müssen die Mehrkosten von mir voll getragen werden, hätte der Arzt sehen können, dass das Implantat so nicht eingesetzt werden kann?

Ich danke für eine kurze Einschätzung. 

 

 

 



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